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Cuxhaven
...ist eine große selbständige Stadt und Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen. Die Stadt liegt an der Mündung der Elbe in die Nordsee und hat rund 52.400 Einwohner.
Cuxhaven hat einen wichtigen Fischereihafen und eine Schiffsmeldestation für Hamburg und den Nord-Ostsee-Kanal . Daneben ist der Tourismus von großer Bedeutung . Die Stadt gehörte lange zu Hamburg . Vor Cuxhaven in der Nordsee befindet sich die zu Hamburg gehörende Insel Neuwerk . Sie ist entweder zu Fuß oder mit dem Wattwagen zu erreichen (bei Ebbe), bei Flut per Schiff. Das Wahrzeichen Cuxhavens ist die Kugelbake , das hölzerne Seezeichen an der Elbmündung. Es befindet sich auch auf dem Wappen der Stadt. Ferien Urlaub Cuxhaven Geografie
Cuxhaven liegt an der nördlichsten Spitze Niedersachsens und ist an zwei Seiten von Wasser umgeben. Diese geographische Lage verleiht der Stadt für den Fremdenverkehr einen besonderen Reiz, beschert ihr aber hinsichtlich der wirtschaftlichen Verbindung zum Hinterland auch besondere Probleme.
Bedingt durch die Randlage und die historische Zugehörigkeit der Stadt zu Hamburg entwickelten sich zwei Wirtschaftsschwerpunkte: die Fischerei und der Fremdenverkehr.
Fremdenverkehr
Amt Ritzebüttel der Freien Hansestadt Hamburg 1815 -1937 die Kugelbake Ferien Urlaub Cuxhaven
Die Ursprünge des Fremdenverkehrs gehen auf das Jahr 1816 zurück, in dem in Cuxhaven ein Seebad errichtet wurde. Seit 1964 ist Cuxhaven ein staatlich anerkanntes Seeheilbad . Mit jährlich über 3 Millionen Übernachtungen liegt Cuxhaven heute an der Spitze aller Kurorte in Deutschland.
Es gelang in Cuxhaven, den Bereich des Fremdenverkehrs und den Kurbetrieb in geradezu idealer Weise räumlich scharf vom Industriegebiet zu trennen.
Die Einrichtungen des Fremdenverkehrs sowie Sport- und Freizeitanlangen der Stadt und deren kulturelles Engagement garantieren einen sehr hohen Freizeit- und Wohnwert für Einwohner und Besucher der Stadt.
Geschichte
Während Urnenfunde und ein auf 4000 v. Chr. datiertes Großsteingrab eine lange Siedlungsgeschichte dokumentieren, ist die Stadt Cuxhaven im Vergleich zu anderen Städten Deutschlands noch relativ jung. (Zur Geschichte des Gebietes vor 1866 ,siehe auch: Geschichte von Hadeln und Wursten ; für die Zeit danach: siehe auch: Landkreis Cuxhaven#Geschichte. Ferien Urlaub Cuxhaven
1394 traten die Herren Lappe das Schloß Ritzebüttel an Hamburg ab. Der daraus entstehende Flecken Ritzebüttel wurde am 04.Dezember 1872 mit der Hafensiedlung Cuxhaven zur hamburgischen Landgemeinde Cuxhaven vereinigt. Mit der Eingemeindung von Döse (1905) war eine Einwohnerzahl von 10.000 erreicht. Am 15. März 1907 wurden die Stadtrechte verliehen.
Bis zum Groß-Hamburg-Gesetz ,1937 , gehörte Cuxhaven politisch zu Hamburg . Hamburg behielt sich aber einige Rechte an den Häfen vor. So waren bis zum 1. Januar 1993 der Amerika-Hafen und das Steubenhöft hamburgisches Eigentum, obgleich sie zum Cuxhavener Stadtgebiet gehörten. Eine Revierwache der Hamburger Wasserschutzpolizei befindet sich immer noch in Cuxhaven. Am 1. Oktober 1969 wurden die Inseln Neuwerk und Scharhörn zusammen mit Wattflächen an die Freie und Hansestadt Hamburg zurückgegeben, die dort plante einen Tiefwasserhafen anzulegen.
Zwischen 1945 und 1964 wurden in der Nähe von Cuxhaven diverse Raketenexperimente durchgeführt. Siehe auch: Raketenstarts in Cuxhaven Ihre heutige Ausdehnung von 162 km², mit ca. 21 km Ost-West- und 14,5 km Nord-Süd-Ausdehnung, erreichte die Stadt durch zahlreiche Eingemeindungen zwischen 1935 und 1972.
Bis 1977 war Cuxhaven eine kreisfreie Stadt, heute gehört sie zum neugebildeten Landkreis Cuxhaven und ist Sitz der Kreisverwaltung. Ferien Urlaub Cuxhaven
Museen
Das Fort Kugelbake eine historische Marinefestung vom Beginn des 20.Jhdts.
Das Schiffsmuseum Duhnen mit Schiffsmodellen, nautischen Instrumenten, Marinemalerei, Buddelschiffen und Scrimshaw
Die Schneidemühler Heimatstuben Archivmaterial der Stadt Schneidemühl / Hinterpommern
Das Stadtmuseum eine Sammlung der Schifffahrt , der Hafen sowie dem Bürgermilitär und der Bürgerkultur des 19. Jahrhunderts. Eine Reise von der Kaiserlichen Marine zur heutigen Bundeswehr .
Das U-Boot-Archiv in Altenbruch mit Fotos, Literatur einigen Ausstellungsstücken der Entstehungsgeschichte der U-Boote
Das Wrackmuseum Viele Gegenstände von gesunkenen Schiffen beherbergt das kleine Museum, es gibt Aufschluß über Schicksale vieler Schiffe und Menschen. Im Außengelände ist u.a. ein kleines U-Boot zu sehen.
Das Schloß Ritzebüttel mit Schloßgarten
Die Hapag Hallen Cuxhavens historische Auswanderungsanlage
Muschelmuseum Mehr als 3000 "Hinterlassenschaften" der Meeresbewohner sowie skurrile Standfunde werden von Ostern bis Oktober in Nordholz gezeigt. Das etwas andere Museum auf ungewöhnliche Art präsentiert.
Kirchen in Cuxhaven
Die Kirchtürme in Altenbruch
Altenbruch St. Nicolai Kirche Die westlichste Gemeinde des alten Land Hadeln beheimatet eines der so genannten Bauerdome der Gegend. Die aus dem 13 Jahrhundert stammende romanische Feldsteinkirche mit ihren Doppeltürmen, (eine Spende reicher Altenbrucher Schwestern) ist ein Schmuckstück der Nordseeküste, eine vergleichbare gibt es nicht. Im Kirchturm befand sich früher das Landesarchiv mit dem Landessiegel. Diese Landessiegel zeigte den heiligen Bischof Nikolaus, den Schutzpatron der Landes Hadeln. Somit auch die Wappenfigur des Landes Hadeln, heute ist er es auch für den Landkreis Cuxhaven. Ferien Urlaub Cuxhaven
Die Einmaligkeit dieser Kirche wird an ihrer Inneneinrichtung deutlich. 1727 wurde sie als Backsteinrohbau erneuert, Die kostbaren gotischen Altarschreine aus dem 15 Jahrhundert sind die bedeutendsten Arbeiten dieser Art im Norddeutschen Raum. Im Chor von 1710 und im Altarraum befinden sich Priechen, mit Rankenwerk und Wappen geschmückte logenartige Pastoren- und Patronastsitze. Als der in seiner Zeit (1650) sehr berühmte Bildschnitzer Jürgen Heydtmann von Holstein nach Otterndorf kam, schuf er auch für diese Kirche verschieden Kostbarkeiten, die stupsnäsigen Puten und den Holzaufsatz des Taufkessels.
Mit über 500 Jahren eines der ältesten Orgel Europas beheimatet diese Kirche. Die Ursprünge der Orgel gehen auf die Jahre 1497/98 zurück, als der Orgelbauer Johann Coci den Grundstein legte. In den Jahren 1727/28 von Hinrich Klappmeyer, einem Schüler des bekannten Orgelbauers Arp Schnitger gründlich umgebaut, zeigt sie noch heute im Wesendlichen seine Arbeit.
Lüdingworth St. Jacobi Kirche Auf einer Dorfwurt wurde schon vor 1200 diese romanische Feldsteinkirche errichtet. Sie ist einer der bekanntesten und schönsten „Bauerndöme“ des Hadelner Landes , zu dem Lüdingworth Jahrhunderte gehörte. Der Chorraum wurde erst 1609 fertig gestellt, der Backsteinturm kam im 17. Jahrhundert hinzu. Der „Lüdestkooper Altar“, ein gotischer Flügelaltar aus der Zeit zwischen 1420 und 1430, ist der älteste des Hadelner Landes. Das Hauptaltarbild mit den geschwundenen Säulen und den reichen Knopelornamente stammen aus dem Jahre 1665, ebenso die drei Epitaphen und der Engel des Jüngsten Gerichtes aus der Werkstatt von Jürgen Heydtmann, einem bekannten Bildschnitzer aus Otterndorf. Ein weiterer Otterndorfer, Michael Rinkmaker, schuf 1607 die prächtige Kanzel. Ferien Urlaub Cuxhaven
Als Musterbeispiel für die Orgelbaukunst des Frühbarocks gilt die von Antonius Wilde 1598/99 gebaute Orgel. Arp Schnitger und dessen thüringer Geselle Andreas Weber restaurierten und erweiterten die Orgel um zwei Pedale und dem Rückpositiv. 1982 und 1999 restaurierte sie der Leerer Orgelbaumeister Jürgen Ahrend ein weiteres mal.
Quelle: Wikipedia
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