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Otterndorf an der Nordsee - Ferien & Urlaub in Otterndorf

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Otterndorf

...ist eine niedersächsische Kleinstadt an der Elbemündung im Landkreis Cuxhaven . Das Nord seebad Otterndorf liegt am Flüsschen Medem und besitzt eine sehenswerte Fachwerkaltstadt .

Die Einwohnerzahl beträgt 6801 (31. Dezember 1999). Ferien & Urlaub in Otterndorf


Otterndorf

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Otterndorfs stammt aus dem Jahre 1261, als Godefridus, plebanus ( Pfarrer ) in Otterentorpe in einer Urkunde vorkommt. Otterndorf war der Hauptort des Landes Hadeln . Im Jahre 1400 erhielt es von seinem Landesherrn, dem Herzog von Sachsen-Lauenburg , die Stadtrechte verliehen.


Bauwerke und Museen

Das Kranichhaus (Museum)

Die ältesten Teile (Vorhaus) stammen aus von 1585 , es ist mit seiner barocken Fassade dem Ziegelbauten in Hamburg nachempfunden. Der sehr große Speicher (Hinterhaus) kam um das Jahr 1830 dazu. Heute ist dort das "Museum des alten Landes Hadeln" untergebracht, es zeigt das Leben auf dem Lande, die so genannte "Wohnkultur" bis um 1850 .

Der Kranich, Namensgeber des Hauses, ist als Symbol der Wachsamkeit. " Der Kranich hält den Stein, des Schafs sich zu erwehren. Wer sich dem Schaf ergibt, kommt nie zu Gut und Ehren." Er stehe erhaben auf dem Dach und wacht noch heute.

Die Lateinschule

Im klassizistischem Fachwerkstiel um 1614 gebaute Lateinschule hat eine Besonderheit, da zu dieser Zeit Steuern auf dem bebauten Grund und Boden bezahlt werden mußten, vergrößert sich das Haus in den einzelnen Etagen. Die Holzsprossenfenster in den Blockzagen sind zum Teil noch mit alten Glas bestückt. Für die Ausfachung des Fachwerkes sind Backsteinen verschiedener Größe verwendet worden. Die Glocke im Dachreiter ist leider nicht mehr vorhanden. Ferien & Urlaub in Otterndorf

Diese Schule war für viele Jahre die einzige Möglichkeit der Landjugend, Hadler Bauern und der Otterndorfer Bürger (die es sich leisten konnten) eine allgemeine Bildung zu erwerben um dann in den Universitäten zu studieren. Als berühmter Rektor ist Johann Heinrich Voss bekannt.

Das gelbe Barockgiebelhaus

Otterndorfwar bis 1768 das Haus des jeweiligen Gerichtsdirektors, der verputze Giebel scheint nur vorgesetzt zu sein, da auf der Längsseite die großformatigen Bachsteine in dem Blockverband zu sehen ist.

Das Rathaus

wurde um das Jahr 1583 gebaut, 1963/64 bekam der Vordergiebel seine heutige Aussehen. Im Foyer befinden sich einige für die Stadtgeschichte sehenswerte Gegenstände. Unter dem Treppenpodest zum Eingang es Rathause befindet sich der Ratskeller, ein gutbürgerlichen Restaurant.

Das Torhaus (Museum)

Heute ist das Torhaus ein Heimatmuseum des Patenkreises Labiau, gebaut wurde es 1641 als Backsteinbau und diente mit dem Schloßteich als Schutzanlage für das Schloß. Das Museum zeigt es interessante Gegenstände der heimatlose gewordenen ostpreußischen Kultur und Geschichte. Ein Gedenkstein der Labiauer Landsmannschaft in mitten eines Rondells unweit des Torhauses soll ebenfalls die Geschichte nicht vergessen lassen. Ferien & Urlaub in Otterndorf

Das Schloß heute Amtsgericht

Schon vor 1400 gab es das erste Schloß in Otterdorf, allerdings wurde diese in den kriegerischen Auseinandersetzungen um 1400 zerstört, ein weiteres wurde vor 1773 abgerissen, weil es baufällig war. Das heutige Schloß, in einem kleine Park mit einem sehr alten Baumbestand gelegen stammt aus dem Jahr 1773 und dient heute als Amtsgericht.

De Utröper

Diese Bronzeplastik zeigt den Utröper, dieser „Ausrufer“ wurde von den Stadtoberen angestellt um Neuigkeiten und Entscheidungen kund zu tun. Außerdem konnten die Otterndorfer Geschäftleute den Utröper mieten um ihre neuen Waren anzupreisen. Ob nun die Fischer mit frischen Fisch und Krabben, hier auch „Granat“ genannt oder fahrende Händler, die Glocke schallte durch die Stadt. Heute hört man hin und wieder eine Glocke am großen Specken.

Am großen Specken

Der Marktplatz von Otterndorf und jeden Freitag Wochenmarkt. Früher Bootsanleger für die Schiffe um Waren aller Art mit Hilfe des Holzkranes zu löschen, heute liegt dort das Ausflugesschiff „Jens“ um zu einer Medemrundfahrt einzuladen. Dort im Keller eines Hauses liegt auch die älteste Kneipe Otterndorf „In de Grund“.

Das Hadler Haus und die Stadtscheue


Direkt an der viel gefahren B73, die mitten durch den Ort führt, stehe ein sehr beeindruckendes Backsteingebäude. Dieses große rote Haus wurde 1792 als Kaufmanshaus und Kornspeicher gebaut, diente in den 1900 Jahrhundert als Hotel, dann als Finanzamt. Seit 1982 ist es das Amtsgebäude des Samtgemeinde Hadeln. In Mitte diese Hause gibt es einen Druckgang, im Innenhof befindet sich links die Stadtscheue, aus der gleichen Zeit stammend, diente es als Remise, heute ein Ort der Begegnung. Im Obergeschoß befindet sich das „Studio A“ ein Museum der Moderne. Ferien & Urlaub in Otterndorf

Die Speicherstadt und der Bullscher Speicher

In Otterndorf gibt es viele kleine und große Speicher, hinter der Kirche und an der Medem liegt der Bullsche Speicher, einer der größten aus Backstein und Fachwerk gebauten Hauser. Mit Ihren Kränen im Dachfirst dienen sie heute als Wohn und Geschäftshäuser.

Die Hexenbesen

Viele dieser Häuser habe im Mauerwerk der Giebel Steine die wie ein Besen gemustert sind, diese „Donnerbesen“ sollten nach dem Aberglauben der Otterndorfer die bösen Kräfte abwehren.

Das Voß Haus (Museum)

Im Haus mit der Nr. 9 (das rechte auf dem Bild) in der gleichnamigen Straße aus schönem Fachwerk gebaut, lebten einst die Rektoren der Lateinschule, so auch Rektor Johann Heinrich Voß von 1778 bis 1782 . Ferien & Urlaub in Otterndorf

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.otterndorf.de/

Quelle: Wikipedia






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